
Zahlreiche Hollywood-Stars lassen bei diesem Thema grüßen: Veneers sind zarte Verblendschalen aus Keramik, die mit einem Spezialklebstoff auf die sichtbaren Zahnflächen im Frontzahnbereich geklebt werden und deren Vorteile sich bisher schon viele berühmte Schauspielerinnen und Schauspieler zunutze machten. Im Gegensatz zur Krone wird der Zahn bei der Versorgung mit Veneers nicht vollständig überzogen. Veneers kann man sich wie eine Kontaktlinse vorstellen. Die Zähne werden außen und an der Schneidekante leicht (ca. 0,3 mm) abgeschliffen. Die Keramikverblendungen werden im Labor vom Zahntechniker auf einem Modell des Kiefers hergestellt. So kann man die Größenverhältnisse der Zähne exakt aufeinander abstimmen. Ein großer Vorteil der Veneers ist, dass sie sich nicht verfärben. Sie sind genauso stabil wie natürliche Zähne. Die Schneidekanten der Frontzähne lassen sich durch Veneers schützen und die Haltbarkeit ist mit zehn bis 15 Jahren relativ hoch.
Eine Versorgung mit Veneers ist für die Frontzähne bei vielerlei Problemen die beste Wahl hinsichtlich Ästhetik, Stabilität, Elastizität und Haltbarkeit. Diese Restaurationsart bietet Therapielösungen bei …
Der Substanzverlust bei einem Veneer ist um ein Vielfaches geringer als bei einer Metall- oder Porzellankrone (0,3 mm statt 1,2 bis 1,5 mm bei einer Krone). Ein weiterer Vorteil ist die gute Verträglichkeit des Porzellans mit dem Zahnfleisch. Durch Veneers lassen sich nicht nur Verfärbungen und Absplitterungen am Zahn optimal beseitigen, auch kleinere Zahnlücken lassen sich mit dieser Lösung perfekt schließen. Für Veneers wird deutlich weniger Zahnsubstanz geopfert als bei Kronen. Der Eingriff ist minimalinvasiv.
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Verwendete Quellen: Zahnimplantate & Co., Dr. (H) Peter Borsay, TRIAS-Verlag, ISBN 3830432755 |
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