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Selbstuntersuchung der Brust


Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust


Brustkrebs2Die Selbstuntersuchung der Brust trägt wesentlich zur individuellen Motivation und Bewusstseinsförderung für präventive Maßnahmen bei. Die regelmäßige, sachgerechte Selbstuntersuchung begünstigt die Entdeckung von Karzinomen.

Auch wenn die Wirksamkeit der Selbstuntersuchung nicht überschätzt werden darf, muss die Selbstuntersuchung der Brust Bestandteil eines Früherkennungsprogramms sein und bleiben. Sie kann nicht früh genug erlernt und begonnen werden, soll jedoch ab dem 30. Lebensjahr regelmäßig erfolgen. Frauen sollten über die Wirkung, Vor- und Nachteile der Maßnahme in einem Früherkennungsprogramm informiert und aufgeklärt werden.

Betrachten Sie sich im Spiegel


Wahrscheinlich sind Ihre Brüste wie bei den meisten Frauen unterschiedlich groß. Das ist kein Grund zur Besorgnis. Aber gibt es darüber hinaus auffällige Unterschiede zwischen links und rechts? Einseitige Veränderungen in der Form oder Größe, Einziehungen, Vorwölbungen oder Hautveränderungen sind ein Grund, zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt zu gehen. Wenn Sie die Arme über den Kopf heben, sollten die Brüste ganz natürlich mit nach oben wandern. Achten Sie darauf, ob die Brust sich an einer Stelle verzieht, wenn Sie die Arme heben. Auch das ist ein Grund für einen Kontrolltermin bei der Ärztin oder dem Arzt.

Selbstuntersuchung: in aller Ruhe


Wenn Sie Ihre Brust abtasten, sollten Sie Zeit haben und sich entspannt fühlen. Achten Sie darauf, dass Sie wirklich jeden Teil der Brust systematisch abtasten. Spüren Sie, wie sich die Brust direkt unter der Haut und in der Tiefe anfühlt (dazu müssen Sie mit den Fingern etwas mehr Druck ausüben). Tasten Sie auch den Rand des Brustmuskels in Richtung Achselhöhle und die Achselhöhle selbst ab. Der Bereich um die Brustwarze fühlt sich etwas härter an. Auch das können Sie besser einordnen, wenn Sie die Brust regelmäßig abtasten und mit ihr vertraut sind. Zum Schluss sollten Sie noch Ihre Brustwarze zusammendrücken und darauf achten, ob sie Flüssigkeit absondert. Wenn Sie irgendeine Veränderung bemerken, die Sie beunruhigt, sollten Sie möglichst bald zur Ärztin oder zum Arzt gehen.
letzte Aktualisierung: 05.02.2010
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Verwendete Quellen:

Prof. Dr.med. Prof. h.c. Christof Sohn
Dr. med.
Florian Schütz

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